Unweit des "Schnittlinger Lochs" liegt das "Zigeunerloch", ein höhlenartiger geologischer Aufschluss, das als dessen kleiner Bruder gilt. Nach Angaben der Fünfbronner Pfarrbeschreibung von 1838 diente dieser wildromantische Ort während des Dreißigjährigen Krieges als Zuflucht für die Bevölkerung des Dorfes. In späterer Zeit wird seine Nutzung als "Versteck für Diebsgesindel und Zigeuner" beschrieben, das sich auf diese Weise dem "Zugriff der Gendarmerie" zu entziehen versuchte.

Das Naturdenkmal "Zigeunerloch" liegt auch auf den Wanderrouten der "Spalter Hügellandtour" sowie des "Fünfbronner Quellenwegs".