Das Fränkische Seenland bietet durch die Seen und der ursprünglichen Natur- und Kulturlandschaft ideale Wanderwege an. Ein dichtes Wegenetz führt Sie zu den Besonderheiten der durch Mischwälder, Felder und Wiesen geprägten Landschaft. Auf Schritt und Tritt begegnen Ihnen im Fränkischen Seenland eine reiche Geschichte und lebendige Kultur. Von der Römerzeit bis hin zu den versunkenen Brombachmühlen sind Baudenkmäler aus zwei Jahrtausenden erhalten. Historische Städte und malerische Dörfer warten nur darauf, von Ihnen erkundet zu werden.
Wir haben Ihnen einige Rundwanderwege näher aufgeführt, die in unmittelbarer Nähe liegen. Zudem bieten sich entlang der Seen vielfältige Wander-, Einkehr- und Bademöglichkeiten bei schönem Wetter.
Neben den direkt an den Seen vorhandenen Wandermöglichkeiten gibt es natürlich auch im Bereich von Igelsbach und Kalbensteinberg bis hinüber nach Spalt sehr schöne Wandertouren, wie der Fünfbronner "Quellenweg" oder die "Spalter Hügellandtour", die u.a. durch das "Zigeunerloch" bei Kalbensteinberg oder das "Schnittlinger Loch" kurz vor der Ortschaft Schnittling führt. Auch der Jakobspilgerweg führt durch unsere Gemeinde und lädt zu Einkehr und Besichtigung z.B. der Rieter-Kirche in Kalbensteinberg ein. Neu ist "Der Seenländer", die Paradestrecke für Wanderer im Fränkischen Seenland, mit 146 Kilometer, gegliedert in elf abwechslungsreiche Etappen.

Jahrhundertelang wurde die Wasserkraft am Brombach und am Igelsbach von zahlreichen Wassermühlen genutzt. Mit Hilfe der Wasserkraft wurde Strom erzeugt, Holz gesägt und Getreide gemahlen. Eine Mühle konnte cirka 400 Menschen mit ihrem jeweiligen Produkt versorgen. Für Zeiten, in denen die Bäche wenig Wasser führten, sorgte man mit den Mühlweihern vor - jede Mühle hatte so ihr eigenes kleines Wasserreservoir direkt vor der Haustür.

Noch in den 1960er Jahren säumten zwölf Wassermühlen die so genannte „Mühlstraße“ entlang des Brombachs und des Igelsbachs, jede mit ihrer ganz eigenen Vergangenheit: So trägt die Hühnermühle ihren Namen, weil in diesem Gebiet viele Rebhühner lebten.

Spannend ist auch die Geschichte der Öfeleinsmühle, die bei Dreharbeiten für einen Film abgebrannt wurde, oder die der Ziegelhütte, die im Besitz eines Nachfahren des Raubritters Hans Thomas von Absberg stand.

Für den Bau des Fränkischen Seenlandes Anfang der 70er Jahre wurden die Mühlen vom Freistaat Bayern aufgekauft und abgerissen.

Der Markt Absberg hat zur Erinnerung an die im Brombachsee versunkenen Mühlen den sog. Mühlenwanderweg mit teilweise herrlichen Panoramablicken ausgebaut und beschildert. Der MühlenWeg rund um Absberg hat eine Länge von 5 Kilometern mit einer Gehzeit von ca. 1,5 Stunden. Für jede Mühle entstand eine Informationstafel, die von der Geschichte und den Bewohnern der Mühlen erzählt.

Der Seenländer ist die Paradestrecke für Wanderer im Fränkischen Seenland. Der Rundwanderweg vereint nicht nur Naturgenuss, Kulturerlebnis und fränkische Lebensart auf 146 Kilometern - die Tour verbindet außerdem den Altmühlsee mit dem Kleinen-, dem Großen Brombachsee und dem Rothsee. Elf abwechslungsreiche Etappen, zwischen zehn und 17 Kilometern lang, machen die Vielfalt der Urlaubsregion erlebbar.

Weitere Infos unter: www.der-seenlaender.de

Der Wanderweg Nr. 36, auch „Panoramawanderweg“ genannt, beginnt am Rathaus in Absberg (Hauptstraße 31). Sie wandern gemütlich durch den Bürgergarten und genießen dabei die herrliche Sicht auf den Brombachsee. Weiter führt die Strecke hinunter zum See und dort ca. 1 km am Ufer entlang, später durch ein kleines Waldstück. Nach ca. 500 m biegen Sie links ab (vor Ihnen liegt der Igelsbachsee und der Große Brombachsee) und wandern weiter durch Wald und Flur zurück nach Absberg. In der Ortsmitte laden die evangelische Christuskirche sowie die katholische Schlosskirche St. Ottilia (im Innenhof des Deutschordenssschlosses) zu einer kleinen Besichtigung ein.

Länge ca. 6 km

Beginn am Parkplatz am Igelsbachsee. Der Wanderweg führt Sie am Naturschutzgebiet des Igelsbachsees entlang durch Wald und Flur, in den kleinen Ort Igelsbach. Sie haben hier die Möglichkeit zur Einkehr. Anschließend setzen Sie Ihre Rundwanderung Richtung Igelsbachsee und Ausgangspunkt fort. Länge ca. 10 km

Das Schnittlinger Loch ist eine Schlucht unterhalb der Straße von Fünfbronn nach Schnittling (Ortsteil der Stadt Spalt). Von einem Parkplatz aus führt der Weg steil hinab zum imposanten Naturdenkmal, das durch Unterwaschungen und Unterspülungen des oberen Burgsandsteins entstanden ist. Die Halbhöhlen und Felsabstürze mit einer Höhe von bis zu 15 Metern erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Meter. Neben sichtbaren Sedimentstrukturen finden sich auch eine Reihe von verschiedenen Einritzungen im rötlichen Sandstein. Der im "Loch" entspringende Hatzelbach mündet bei Spalt in die Fränkische Rezat.

Das Naturdenkmal "Schnittlinger Loch" liegt auch auf den Wanderrouten der "Spalter Hügellandtour" sowie des "Fünfbronner Quellenwegs".

Unweit des "Schnittlinger Lochs" liegt das "Zigeunerloch", ein höhlenartiger geologischer Aufschluss, das als dessen kleiner Bruder gilt. Nach Angaben der Fünfbronner Pfarrbeschreibung von 1838 diente dieser wildromantische Ort während des Dreißigjährigen Krieges als Zuflucht für die Bevölkerung des Dorfes. In späterer Zeit wird seine Nutzung als "Versteck für Diebsgesindel und Zigeuner" beschrieben, das sich auf diese Weise dem "Zugriff der Gendarmerie" zu entziehen versuchte.

Das Naturdenkmal "Zigeunerloch" liegt auch auf den Wanderrouten der "Spalter Hügellandtour" sowie des "Fünfbronner Quellenwegs".

 

Der Fünfbronner "Quellenweg" erschließt auf einer wildromantischen, aber auch beschaulichen Wandertour zu den fünf Quellen rund um das Golddorf Fünfbronn eine wahre Idylle für Landschaftsliebhaber. Folgt man der abwechslungsreichen Quellenroute, so bieten sich dem Wanderer unvergessliche Eindrücke in der Waldeinsamkeit neben plätschernden Bächen, den Naturdenkmälern "Schnittlinger Loch" und "Zigeunerloch", Marterl, Grenzsteinen, dem Eichenhain und anderen Sehenswürdigkeiten des Weges. Der Fünfbronner Quellenweg ist bestens integriert in das Spalter bzw. in das Brombachsee-Wegenetz.

Einkehrmöglichkeit in Fünfbronn: Gruschdel-Cafe, Gasthaus zum Lamm

Route ca. 10 km

Wanderweg um den Kleinen Brombachsee (Länge ca. 8,5 km)

Wanderweg um den Igelsbachsee (Länge ca. 6,5 km)

Wanderung um den Großen Brombachsee (Länge ca. 17,5 km)

 

Sie erhalten in den Verkehrsämtern verschiedene Wander- und Übersichtskarten ab dem Maßstab 1:35000 bis 1:100000.

Wir helfen Ihnen gerne weiter und arbeiten auch persönliche Touren für Sie aus.


Ihr Team der Tourist-Info Absberg